Museum Gunzenhauser
Sammlungspräsentation

Durchbruch der Moderne. Vom Impressionismus über den Expressionismus bis zum Bauhaus

Alexej von Jawlensky, Messalina, 1912

Durchbruch der Moderne. Vom Impressionismus über den Expressionismus bis zum Bauhaus

ab 7. März 2026

Das Museum Gunzenhauser beherbergt die Sammlung des Münchner Galeristen Dr. Alfred Gunzenhauser mit mehr als 3.000 Werken von 270 Künstler:innen mit Fokus auf die Kunst der Jahrhundertwende um 1900, den Expressionismus, die Neue Sachlichkeit sowie die Abstraktion im 20. Jahrhundert. Mit 380 Werken von Otto Dix verfügt das Museum über eines der weltweit größten Konvolute des Malers. Ebenso bewahrt es eine der größten Sammlungen des Expressionisten Alexej von Jawlensky. Große Konvolute bilden weiterhin Werke von Willi Baumeister, Gabriele Münter, Conrad Felixmüller, Serge Poliakoff, Uwe Lausen und Johannes Grützke.

Die Sammlungspräsentation zeichnet die Entwicklung vom Im- über den Expressionismus bis zum Bauhaus nach mit Gemälden von u.a. Félix Vallotton und Lovis Corinth bis hin zu Willi Baumeister und Kurt Schwitters.

Ende des 19. Jahrhunderts richteten junge Künstler:innen ihren Blick zunächst auf die zeitgenössische Kunst in Paris. Vor dem Hintergrund einer rigiden, konservativen Kunstpolitik im deutschen Kaiserreich und einer als erstarrt empfundenen offiziellen akademischen Kunst kam es zu in rascher Folge stattfindenden Sezessionen. Hier konzentrierten sich Tendenzen des Impressionismus, des Symbolismus und des Jugendstil. Der künstlerische Wandel vom Impressionismus zum Expressionismus wird auch im Werk von Alexej von Jawlensky und Gabriele Münter deutlich, die 1908 in Murnau eine künstlerisch äußerst anregende und produktive Zeit erlebten und zu neuen expressiven Ausdrucksmitteln fanden.

Galerie

Alexej von Jawlensky (1864–1941), Messalina, 1912, Öl auf strukturierter beidseitig kaschierter Pappe, 53,6 x 49,6 cm, Kunstsammlungen Chemnitz – Museum Gunzenhauser, Eigentum der Stiftung Gunzenhauser, Chemnitz, Foto: Kunstsammlungen Chemnitz/Archiv
Alexej von Jawlensky (1864–1941)
Messalina, 1912
Alexej von Jawlensky, Berggipfel, 1912, Kunstsammlungen Chemnitz-Museum Gunzenhauser, Eigentum der Stiftung Gunzenhauser, Chemnitz, Foto: Archiv Museum Gunzenhauser
Alexej von Jawlensky
Berggipfel, 1912
Ernst Ludwig Kirchner (1880–1938), Erich Heckel und Dodo im Atelier, 1910/1911, Öl auf Leinwand, 120 x 120 cm, Kunstsammlungen Chemnitz – Museum Gunzenhauser, Eigentum der Stiftung Gunzenhauser, Chemnitz, Foto: Kunstsammlungen Chemnitz/Archiv
Ernst Ludwig Kirchner (1880–1938)
Erich Heckel und Dodo im Atelier, 1910/1911
Gabriele Münter (1877–1962), Landschaft mit Hütte im Abendrot, 1908, Öl auf Papier auf Karton , 33 x 40,8 cm, Kunstsammlungen Chemnitz – Museum Gunzenhauser, Eigentum der Stiftung Gunzenhauser, Chemnitz, Foto: Kunstsammlungen Chemnitz/László Tóth © VG Bild-Kunst, Bonn 2026
Gabriele Münter (1877–1962)
Landschaft mit Hütte im Abendrot, 1908