Galerie Oben und Clara Mosch
Künstlerische Freiräume in Karl-Marx-Stadt
In den 1970er Jahren gab es in Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz) eine besondere Kunstszene.
Sie war unabhängig vom offiziellen Kulturbetrieb der DDR.
Wichtige Orte waren die Galerie Oben und die Künstlergruppe Clara Mosch.
Clara Mosch war von 1977 bis 1982 aktiv und hatte eine eigene Galerie.
Diese Orte zeigten ungewöhnliche Kunst und zogen viele Besucher:innen an.
Künstler:innen, die vom Staat nicht anerkannt wurden, konnten hier ausstellen.
Die Ausstellung zeigt Originaldokumente, Fotos, Plakate, Postkarten und Briefe.
Dadurch wird die Geschichte der beiden Galerien lebendig.
Jeden Monat gibt es eine neue Präsentation von Künstler:innen aus dieser Zeit.
So kann man viele verschiedene Kunststile entdecken.
Die „Mittwochsveranstaltungen“ der Galerie Oben werden wiederbelebt.
Es gibt Gespräche mit Künstler:innen, Vorträge, Lesungen und Filme.
Besucher:innen können mit den damaligen Kunstschaffenden sprechen.
Beteiligte Künstler:innen:
Thomas Ranft, Michael Morgner, Núria Quevedo, Gerhard Altenbourg,
Hans Brockhage, Carlfriedrich Claus, Dagmar Ranft-Schinke, Lutz Dammbeck,
Gregor Torsten Kozik, Klaus Hähner-Springmühl, Erich Wolfgang Hartzsch, Irene Bösch.







