Museum Gunzenhauser

Kunst nach 1945

11.03.2026 – 31.05.2026

Öffnungs·Zeiten


Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen
geöffnet von 11 Uhr bis 18 Uhr

An einigen Feier·Tagen ist zu: Heilig·Abend, 1. Weihnachtsfeiertag und Silvester.

Adresse und Kontakt

Stollberger Straße 2
09119 Chemnitz

Telefon 0371 488 7024
Fax 0371 488 7099
E·Mail gunzenhauser@stadt-chemnitz.de

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Der Nationalsozialismus bedeutete einen tiefen Einschnitt, auch für die Kunst. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges favorisierten die (europäischen) totalitären Diktaturen den Realismus. Gleichzeitig entwickelten sich sowohl in Ost- als auch in Westeuropa Kunstformen, welche an die im Zuge der nationalsozialistischen Kulturpolitik als »entartet« diffamierte Abstraktion anknüpften. Auf diese Weise versuchten Künstler:innen die Vergangenheit und das Erlebte abzustreifen. In den 1950er und 1960er Jahren war die Abstraktion allgemeiner, fast unangefochtener Konsens besonders in der westdeutschen Kunst. Wichtige Impulse kamen aus Frankreich und den USA. Auch in Alfred Gunzenhausers Sammlung finden sich Werke wichtiger Künstler der abstrakten Nachkriegsmoderne wie Serge Poliakoff, Ernst Wilhelm Nay, Fritz Winter oder Carl Buchheister. Geometrische Abstraktion trifft hier auf dynamische, materielle und großflächige Farbigkeit. Dabei fordert die Bildsprache der Abstraktion die Betrachter:innen immer wieder in besonderer Weise heraus. Die Ausstellung präsentiert in thematischen Räumen den unterschiedlichen Fokus der Künstler: auf Farbe, Form, Rhythmus oder Materialität.

Darüber hinaus formierte sich um 1960 Pop Art in Amerika und wurde zu einem universalen und klassenübergreifenden Kulturphänomen. In dieser Zeit trat mit u. a. Andy Warhol eine Künstlergeneration hervor, die als figurative Gegenbewegung zu Abstraktem Expressionismus und Action Painting die amerikanische Pop Art begründeten. Mit der Pop Art sollte das Massentaugliche zur Kunst erhoben werden. Dabei war der Gegenstand nicht der Gegenstand selbst, sondern dessen massenhaft reproduziertes Abbild. Die amerikanische Pop Art beeinflusste den deutschen Künstler Uwe Lausen. Inszenierung, Provokation, Tabubrüche, Drogen, Gewalt – die Werke des Künstlers sind in den 1960er Jahren ohne Entsprechung. Sie entstehen in einer Zeit, die von erheblichen Um- und Aufbrüchen gekennzeichnet ist und in der eine neue Generation mit traditionellen Konventionen abrechnet.

Galerie

Die Häuser der Kunstsammlungen Chemnitz

Museum Gunzenhauser, Foto: Kunstsammlungen Chemnitz/PUNCTUM/Bertram Kober

Museum Gunzenhauser

Das Museum Gunzenhauser gibt es seit 2007. Hier sehen Sie viele Kunst·Werke, die nach dem Jahr 1900 entstanden sind.

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  • Öffnungs·Zeiten


    Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen
    geöffnet von 11 Uhr bis 18 Uhr

    An einigen Feier·Tagen ist zu: Heilig·Abend, 1. Weihnachtsfeiertag und Silvester.

  • Preise

    Der Eintritt kostet 14 Euro.
    Der Eintritt mit Ermäßigung kostet 9,50 Euro.
    Ermäßigung bekommen zum Beispiel

    • Kinder bis 17 Jahre
    • Menschen mit Schwer·Behinderung
    • und viele andere.

    Fragen Sie bitte an der Kasse nach.

    Tickets
  • Museumsshop

    Publikationen, Postkarten, Plakate und sonstige Museumsartikel sind an der Museumskasse erhältlich.
    Bestellungen richten Sie bitte an service.kunstsammlungen@stadt-chemnitz.de oder an die Faxnummer +49 (0)371 488 4498. Nutzen Sie hierfür bitte unser Bestellformular.

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    09119 Chemnitz

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  • Barriere·Freiheit

    Der barrierefreie Eingang ist Stollberger Straße 2.
    Rollstuhl·Nutzer können alle Räume besuchen.

    Blinden·Hunde und Therapie·Hunde dürfen mit ins Museum.
    Für blinde Menschen gibt es einige Tast-Bilder.

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