Kunstsammlungen am Theaterplatz
7. Mai 2026 – 30. Aug. 2026

Spuren der Nähe

Spuren der Nähe
Käthe Kollwitz und zeitgenössische Fotografie

Käthe Kollwitz gehört zu den wichtigsten deutschen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts.
Ihre Kunst ist sehr persönlich und bewegt viele Menschen.

Schon zu ihren Lebzeiten war sie bekannt und anerkannt.
Sie beschäftigte sich vor allem mit sozialen Themen.
Sie zeigte Armut, Leid, Krieg und das Leben einfacher Menschen.

Im Mittelpunkt ihrer Kunst steht immer der Mensch.

Käthe Kollwitz erlebte große Verluste.
In den beiden Weltkriegen verlor sie ihren Sohn und ihren Enkel.
Diese Erfahrungen prägten ihre Kunst stark.
Viele Werke handeln von Schmerz, Trauer und Mitgefühl.

Die Kunstsammlungen Chemnitz zeigen erstmals seit 1987 wieder eine große Ausstellung zu Käthe Kollwitz.

Zu sehen sind Druckgrafiken und Zeichnungen aus den Jahren 1892 bis 1938.
Alle Werke stammen aus der eigenen Sammlung.

Ergänzt wird die Ausstellung durch Plastiken und Reliefs aus dem
Käthe Kollwitz Museum Berlin.

Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit der Fotografie-Klasse von
Heidi Specker
an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig.

Die Studierenden setzen sich mit Kollwitz und ihren Themen auseinander.
Sie fragen:
Was bedeuten diese Themen heute?
Wie wirken sie in unserer Zeit weiter?

So verbindet die Ausstellung Vergangenheit und Gegenwart.

Künster:innen der Klasse Heidi Specker:
Lars Anton Barrelmeyer, Marta Dyachenko, Jana Ehls, Jonas Erler Albin Flieder, Hannah Francke, Benjamin Friedle, Lam Funke, Arne Grashoff, Takeki Hayashida, Jacob Heine, Tatjana Hub, Ferdinand Knöbl, Jan Lessmann, Lucie Löchel, Anita Olarescu, Amely Sommer, Heidi Specker, Stephen Stahn

 

In Kooperation mit

Galerie

Käthe Kollwitz, Selbstbildnis mit der Hand an der Stirn, 1910, Foto: Kunstsammlungen Chemnitz/Punctum/Bertram Kober
Käthe Kollwitz
Selbstbildnis mit der Hand an der Stirn, 1910

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