Blind Art Date
Kunst & Kennenlernen
Eine vierteljährliche Veranstaltung der Kunstsammlungen Chemnitz
Donnerstag, 05. November 2026, 18:30 Uhr in den Kunstsammlungen am Theaterplatz
Du bist neu in der Stadt oder hast einfach Lust, neue Leute kennenzulernen? Du gehst gerne ins Museum, willst aber nicht alleine gehen? Dann komm zum Blind Art Date in die Häuser der Kunstsammlungen Chemnitz! Bei diesem besonderen Format tauchst Du in eine spannende Kunstwelt ein und erlebst eine inspirierende Kurzführung durch die aktuelle Ausstellung Allegorien des Lebens. Wir stellen uns Fragen wie: „Welches Buch würdest du mit auf eine einsame Insel nehmen?“, „Gibt es ein Buch, das dein Leben beeinflusst hat?“ oder „Was wäre, wenn dein:e Partner:in den selben Beruf ausüben würde wie du?“.
Beim Blind Art Date wird der Museumsraum zum Treffpunkt, wo Du mit anderen kunstinteressierten Menschen ins Gespräch kommst – ganz entspannt und ohne Druck.
Im Anschluss an die Führung kannst Du bei einem Getränk im Foyer in lockerer Atmosphäre weiter plaudern und neue Kontakte knüpfen. Perfekt für alle, die offen für Neues sind und ihre Begeisterung für Kunst teilen wollen!
Die Veranstaltung ist auf maximal 20 Personen begrenzt. Wir bitten um Buchung der Tickets über unseren online Ticket-Shop, den Ihr auch auf unserer Website rechts als Reiter findet. Spontan vorbeikommen geht aber auch!
Eintritt: Tagestarif + 3,00 €
Hinweis: Bei Buchung im Ticketshop bitte eine Tagekarte (Vollzahler oder ermäßigt) und „Blind Art Date ohne Ticket *extra buchen*“ auswählen. Für Studierende der TU und Schüler:innen ist der Tagestarif frei.
Treffpunkt: Kasse in den Kunstsammlungen am Theaterplatz
Die Ausstellung Allegorien des Lebens. Ursula Mattheuer-Neustädt und Wolfgang Mattheuer widmet sich den Bildern als Botschaft in der Kunst der DDR. Seit den 1970er Jahren griffen Künstler:innen verstärkt auf klassische Mythen und literarische Stoffe zurück, um anhand der heroischen Protagonist:innen sowohl Kritik unterschwellig im Bild zu platzieren, als auch gesellschaftliche Fragestellungen bearbeiten zu können.
Für Wolfgang Mattheuer gilt Die Flucht des Sisyphos (1972) als Auftakt für eine Folge an Werken zu verschiedenen Mythen. Ursula Mattheuer-Neustädt hingegen bezog ihre künstlerische Inspiration vor allem aus Literatur und Poesie, die sie in eindringlichen, meist schwarz-weißen Zeichnungen und Grafiken von nahezu symbolistischem Charakter umsetzte.
Die Lebens- und Arbeitswege von Ursula Mattheuer-Neustädt und Wolfgang Mattheuer sind eng miteinander verbunden. Trotz dieser engen persönlichen Verbindung entwickelten sie eigenständige künstlerische Positionen, die sowohl in der DDR als auch im Übergang zum wiedervereinten Deutschland große Resonanz fanden.
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