Aus Anlass des 100. Geburtstags von Alfred Gunzenhauser 2026 lädt die Galerie Herold, Hamburg, zusammen mit der Stiftung
Gunzenhauser, Berlin, am Samstag, den 24. Januar 2026, um 14 Uhr in die Galerie Herold (Colonnaden 5, 20345 Hamburg)
zu einem Gespräch über den Galeristen, Sammler und Stifter ein.
Begrüßung
Rainer Herold
Galerie Herold
Maximilian Müllner, Vorstandsvorsitzender Stiftung Gunzenhauser
Im Gespräch
Herwig Guratzsch (Hamburg), Maximilian Müllner (Berlin) und Stephan Dahme (Weimar)
Der Kunsthistoriker Stephan Dahme ist Autor der Biografie über Alfred Gunzenhauser, die 2023 in der
Edition Fichter, Frankfurt/Main, erschienen ist
Ausklang
bei kleinen winterlichen Köstlichkeiten
vom Traiteur Wille Brass, Hamburg
Das bewegte Leben des Galeristen, Kunstsammlers und Museumsstifters Alfred Gunzenhauser (1926–2015) umspannte beinahe ein
Jahrhundert.
Aufgewachsen als Spross eines schwäbischen Müller geschlechts im württembergischen Heidenheim, machte er nach dem Studium der Volkswirtschaft in den 1960er Jahren seine früh entfachte Leidenschaft für die Kunst zum Beruf. Innerhalb kurzer Zeit etablierte
er sich als Galerist in seiner Wahlheimat München und wurde zu einer der prägenden Figuren in Münchens exklusiver Galerie meile,
der Maximilianstraße.
Dass er parallel auch den Ausbau einer hochkarätigen Kunstsammlung vorantrieb, blieb dabei vielen zunächst verborgen. Erst
Ende der 1990er Jahren wagte er sich mit ihr schrittweise in die Öffentlichkeit, auch mit dem Ziel, einen dauerhaften Platz für
sein Lebenswerk zu finden.
2007 erfüllte sich dieser Wunsch mit der Eröff nung des Museums Gunzenhauser in Chemnitz, das sich inzwischen zu einem international beachteten Teil der Kunstsammlungen Chemnitz entwickelt hat. Dies hat zuletzt eindrucksvoll die Ausstellung »European
Realities« im Rahmen des Chemnitzer Kulturhauptstadtjahres 2025 bewiesen, die auf Werken der Neuen Sachlichkeit in der
Sammlung Gunzenhauser aufgebaut war.
Einladungskarte als PDF
