26. Februar 2020, 18:00 Uhr | »… und neues Leben blüht aus den Ruinen!« | Schloßbergmuseum

Vortrag: Buchvorstellung »Chemnitz 1945. Das Stadtbild vor und nach der Zerstörung«

Helmut Brückner, Trümmergrundstück der Frankeschen Villa, Reichs-/Ecke Hohe Straße, 1949, Kunstsammlungen Chemnitz/Schloßbergmuseum, Sammlung Brückner, Foto: Kunstsammlungen Chemnitz/ Schloßbergmuseum

Ergänzend zur Ausstellung »… und neues Leben blüht aus den Ruinen!« Der Wiederaufbau von Chemnitz 1945–1954, die anlässlich des 75. Jahrestages der Zerstörung der Stadt im Schloßbergmuseum gezeigt wird, erschien im Sutton Verlag die Bilddokumentation Chemnitz 1945. Das Stadtbild vor und nach der Zerstörung.

Bis ins Jahr 1945 hinein war Chemnitz vom Bombenkrieg relativ unberührt geblieben, mit den Angriffen vom Februar und März 1945 jedoch versank die Innenstadt in Schutt und Asche. Der Artilleriebeschuss im April tat ein Übriges: Eine pulsierende Großstadt hatte sich in ein Trümmerfeld verwandelt.

Uwe Fiedler, Leiter des Schloßbergmuseums, und der Kunsthistoriker Dr. Stefan Thiele zeigen in diesem Bildband mit mehr als 100 Fotografien, wie einschneidend der Zweite Weltkrieg Chemnitz veränderte. Der Chemnitzer Jurist, Künstler und Mäzen Helmut Brückner hat 1944 und dann wieder in den ersten Nachkriegsjahren das Stadtbild vor und nach der Zerstörung in zwei beeindruckenden Fotoserien festgehalten. Mit den aussagekräftigsten, bisher unveröffentlichten Bildern aus Brückners Nachlass, der im Schloßbergmuseum verwahrt ist, und einfühlsamen Begleittexten haben die Autoren ein einmaliges Panorama des Baubestands und des Alltags in Chemnitz geschaffen.

Ein eindrückliches Zeitdokument, das gleichermaßen an das alte Chemnitz und an den mühsamen Neubeginn erinnert und die schrecklichen Folgen des deutschen Angriffskriegs ins Bewusstsein ruft.

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