Museum Gunzenhauser
10 Oct 2021 – 9 Jan 2022

Simon Weckert

Simon Weckert, Google Maps Hacks, 2020 © courtesy: der Künstler

Simon Weckert
Ubuntu – The other me!

Die Geschwindigkeit von technischen Veränderungen war kaum jemals so groß wie jetzt. Was macht unser Menschsein heute aus, wenn Artificial Intelligence, Algorithmen und Deep Learning immer mehr Aufgaben etwa im Alltag und am Arbeitsplatz übernehmen? Wir vertrauen ihnen unsere Geldgeschäfte an, verlassen uns auf sie im Straßenverkehr, in Flugzeugen bis hin zur Waffensteuerung. Auch in der Kunst hat die sich weiterentwickelnde Technik Einzug gehalten. Der in Chemnitz aufgewachsene Künstler Simon Weckert geht in seiner raumgreifenden Installation Ubuntu – das andere Ich! im Museum Gunzenhauser der Frage nach, was mit uns passiert, wenn wir uns über autonome Maschinen definieren. In seinen Werken thematisiert er mögliche Auswirkungen der Digitalisierung. Sein Schwerpunkt ist die Reflexion aktueller gesellschaftlicher Fragen: Was macht Menschlichkeit in unserem heutigen, von Digitalisierung geprägten Leben überhaupt aus? Wie können wir uns dabei in Abgrenzung zur Maschine positionieren? Zuletzt sorgte er mit seiner Performance Google Maps Hacks für Aufsehen.