Expositions à venir

Kunstsammlungen am Theaterplatz
15 Mai 2021 – 29 Août 2021

Tu BiShvat

Anlässlich der Feierlichkeiten zu 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland und des Jubiläums der 30. Tage der jüdischen Kultur Chemnitz nimmt die Ausstellung nicht nur bedeutende jüdische Sammler:innen, Künstler:innen und Unterstützer:innen der Kunstsammlungen Chemnitz in den Blick, sondern widmet sich auch ihren gestifteten Kunstwerken und Beziehungen zueinander.

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Henry van de Velde Museum
18 Juin 2021 – 29 Août 2021

Was das Gespenst nicht kennt

Auf einem Hügel nahe der Chemnitzer Innenstadt steht exponiert ein Haus: die Villa Esche durch Henry van de Velde entworfen. Trotz ihrer weithin guten Sichtbarkeit begegnet man hier auch einem blinden Fleck. Denn die Villa zeigt und verhüllt gleichermaßen die bruchhafte Komplexität der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Vom kapitalen Bau der Familie Esche aus der Hochphase der industriellen Entwicklung in Chemnitzer Verhältnisse bis zum restaurierten Baudenkmal, ist sie heute einerseits ein Museum und andererseits ...

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Schloßbergmuseum
4 Avr 2021 – 30 Août 2021

Erinnerung an Johann Belz

Johann Belz, Jugendbrunnen, 1965, Foto: Kunstsammlungen Chemnitz - Schloßbergmuseum

Klapperbrunnen, Don Quichotte, siegreiche Arbeiterklasse: Auf vielfältige Weise hat sich der Bildhauer Johann Belz mit seinen Werken in das Stadtbild von Karl-Marx-Stadt/Chemnitz eingebracht. Seine vorzugsweise in Metall ausgeführten Werke, zu denen Einzelskulpturen, Reliefs und Brunnenanlagen zählen, bestimmen bis heute das Erscheinungsbild zahlreicher städtebaulicher Räume und Ensembles mit. Nach wie vor erfreuen sie sich großer Sympathie bei Einwohnern und Gästen. Parallel zur Wanderausstellung 70 Jahre Kunst am Bau in Deutschland, die in den Kunstsammlungen am Theaterplatz ...

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Schloßbergmuseum
13 Avr 2021 – 26 Sep 2021

Arbeiten für die Bühne

Ralf Winkler, Kostümentwurf für Fafner in  Richard Wagners Der Ring des Nibelungen, 1999, Foto: Kunstsammlungen Chemnitz/Schloßbergmuseum

Die Sonderausstellung Arbeiten für die Bühne mit Kostüm- und Bühnenentwürfen von Ralf Winkler widmet sich dem Lebenswerk des langjährigen Ausstattungsleiters der Theater Chemnitz Ralf Winkler. Gezeigt werden Handzeichnungen, Studien, Collagen, Bühnenentwürfe, Fotos, Texte, Figurinen und verschiedene Arbeitsmaterialien aus dem Nachlass der Familie und dem Fundus der Theater Chemnitz.

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Kunstsammlungen am Theaterplatz
Présentation de la collection

Die Galerie der Moderne

Raumabfolgen der Galerie der Moderne im 2. OG der Kunstsammlungen Chemnitz, 2020, Foto: Alexander Meyer

Galerie der Moderne Eine programmatische museale Sammeltätigkeit begann in Chemnitz mit der Gründung der Städtischen Kunstsammlung im Jahr 1920. Als kommunales Institut hatte sie gemeinsam mit der Kunsthütte ihren Sitz im Museum. Gründungsdirektor des Museums wurde Friedrich Schreiber-Weigand, der seit 1911 den Kunstverein leitete und diese Aufgabe in Personalunion dann fortführte. Sein formuliertes Programm war es, der »Sammlung eine Formung zu geben, die es ihr ermöglicht, unter den jungen, aufstrebenden Museen bestehen zu können, die ...

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Museum Gunzenhauser
25 Fév 2020 – 3 Oct 2021

Durchbruch der Moderne

Alexej von Jawlensky (1864–1941), Messalina, 1912, N. 52 (1913), Öl auf strukturierter beidseitig kaschierter Pappe, 53,6 x 49,6 cm, Kunstsammlungen Chemnitz – Museum Gunzenhauser, Eigentum der Stiftung Gunzenhauser, Chemnitz, Foto: Kunstsammlungen Chemnitz/Archiv

Das Museum Gunzenhauser beherbergt die Sammlung des Münchner Galeristen Dr. Alfred Gunzenhauser mit mehr als 3.000 Werken von 270 Künstler:innen mit Fokus auf die Kunst der Jahrhundertwende um 1900, den Expressionismus, die Neue Sachlichkeit sowie die Abstraktion im 20. Jahrhundert. Mit 380 Werken von Otto Dix verfügt das Museum über eines der weltweit größten Konvolute des Malers. Ebenso bewahrt es eine der größten Sammlungen des Expressionisten Alexej von Jawlensky. Große Konvolute bilden weiterhin Werke von ...

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Kunstsammlungen am Theaterplatz
27 Juin 2021 – 3 Oct 2021

simson, diamant, erika

Karl Clauss Dietel , Skizze Simson S 50 , 1969, Kunstsammlungen Chemnitz, 2019 Ankauf mit Unterstützung der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen und der Stadt Chemnitz © ©VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Simson, Diamant, Erika, Trabant, Wartburg, Robur und Heliradio … auch 30 Jahre nach der Wende sind diese Produktnamen fest in der deutschen Designgeschichte und im kollektiven Gedächtnis verankert. Untrennbar sind sie mit dem Lebenswerk des Chemnitzer Formgestalters Karl Clauss Dietel verbunden. Als erster und einziger Gestalter aus der ehemaligen DDR erhielt Dietel 2014 den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland für hervorragende Gestaltung.

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Museum Gunzenhauser
17 Juil 2021 – 31 Oct 2021

#000000

Das Museum Gunzenhauser widmet mit Werken aus den Beständen der Kunstsammlungen Chemnitz der Farbe Schwarz, die mit #000000 international kodiert wird, eine Sonderausstellung. Schwarz ist die Farbe der Nacht, des Todes, der Magie, des Unglücks. Alles endet in Schwarz, in Fäulnis und Verwesung. Schwarz schluckt alles Licht. Es ist die absolute Grenze, die Idee des Nichts. Vor allem in westlichen Kulturen steht Schwarz in Zusammenhang mit Tod, Trauer und Angst.

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Schloßbergmuseum
27 Fév 2021 – 31 Oct 2021

Silber, Gold und Seide

Meister SK, Abendmahlskanne, 1663 (links), Meister GK, Hostiendose, 1638 (rechts), Chemnitz, Stadtkirche St. Jakobi, Foto: Kunstsammlungen Chemnitz/László Tóth © Ev.-Luth. St. Jakobi-Kreuz-Kirchgemeinde Chemnitz

Zu den wertvollsten Ausstattungsstücken von Kirchenräumen zählt das sakrale Gerät (lat. vasa sacra), ein Sammelbegriff für liturgische Gegenstände. Für ihre Herstellung wurden in der Regel kostbare Materialien und aufwändige Formen verwendet. Das Dekor und die Inschriften vermitteln Einblicke in die Glaubens- und Lebenswelt der Bürger:innen, die diese Dinge einst gestiftet haben. An vielen Kirchen hat sich über Jahrhunderte ein reicher Schatz an Kannen, Kelchen, Leuchtern und Kruzifixen angesammelt. Hinzu kommen prächtige Textilien für den Altarschmuck ...

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Museum Gunzenhauser
Présentation de la collection

Otto Dix und die Neue Sachlichkeit

Otto Dix (1891–1969), Mädchen am Sonntag, 1921, Öl auf Leinwand auf Pappe auf Pressspan, 83,2 x 66 cm (restaurierte Leinwand), Kunstsammlungen Chemnitz – Museum Gunzenhauser, Eigentum der Stiftung Gunzenhauser, Chemnitz, Foto: Kunstsammlungen Chemnitz/László Tóth © VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Nach expressionistischen, futuristischen und dadaistischen Anfängen im künstlerischen Werk von Otto Dix kommt es um 1921 zu einer spürbaren formalen Beruhigung. Der Künstler entwickelt einen ganz eigenen kritischen Realismus, der altmeisterliche Technik mit beißender Gesellschaftskritik verbindet, und wird zu einem der bedeutendsten Protagonisten der Neuen Sachlichkeit. Unmittelbar nach der nationalsozialistischen Machtübernahme wird er als erster deutscher Künstler aus seiner Akademieprofessur in Dresden entlassen. Er flieht mit seiner Familie nach Hemmenhofen am Bodensee und zieht sich ...

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