Vier Frauen. Vier Lebensläufe
Fotografieren in der DDR
Die Hauptakteurinnen der Ausstellung Christine Stephan-Brosch, Evelyn Krull, Gerdi Sippel und May Voigt sind verknüpft durch das Leben in der DDR und ihre Arbeit als Fotografinnen. Die Schau präsentiert Werke, die bis zur politischen Wende 1989 entstanden sind, und zeigt die unterschiedlichen Perspektiven auf die gesellschaftlichen und politischen Gegebenheiten.
Eng verbunden mit der sächsischen Kulturszene ist Christine Stephan-Brosch, die seit den 1960er Jahren eine Vielzahl an Künstler:innen porträtiert hat. Evelyn Krull überzeugt mit ihrer Sicht auf das Körperliche. Bereits in den 1970er Jahren beginnt sie Akte zu fotografieren. Gerdi Sippel hält mit ihren Fotografien verschiedene Arbeitsprozesse fest. Dunkel gehaltene Momentaufnahmen, in denen das Licht eine entscheidende Rolle spielt, prägen die Arbeiten von May Voigt.
Einladung zur Ausstellung (PDF)
Anlässlich der Ausstellung ist im Sandstein Verlag erschienen. Der Katalog ist an den Museumskassen oder unter service.kunstsammlungen@stadt-chemnitz.de erhältlich.
Sprache: Deutsch
28 × 22 cm, 128 Seiten, 97 monochrome Farbabb.
ISBN: 978-3-95498-792-4
Direkte Online Bestellung u.a. über den Onlineshop des Verlags
Im Mittelpunkt des Bandes stehen vier Fotografinnen aus Sachsen, die in der DDR tätig waren:
Eng verbunden mit der sächsischen Kulturszene ist Christine Stephan-Brosch (geb. 1939), die seit den 1960er Jahren eine Vielzahl von Kunstschaffenden porträtiert hat. Bereits in den 1970er Jahren begann Evelyn Krull (geb. 1942) mit der Aktfotografie, in der Körperlichkeit und oft auch Sinnlichkeit verhandelt werden. Gerdi Sippels (geb. 1951) Fotografien zeichnen sich durch das Darstellen von menschlicher Arbeit und deren schöpferischer Kraft aus, die sich in den alltäglichsten Dingen zeigt. Dunkle Momentaufnahmen, die Rolle von Licht, Ängste, Schwermütigkeit sowie Hoffnung prägen die Arbeiten von May Voigt (1960–2019).
Die Künstlerinnen stehen stellvertretend für eine Vielzahl an Fotografinnen, von denen einige fast in Vergessenheit geraten sind. Erstmals werden ihre Werke gemeinsam gezeigt und jeweils in den Kontext ihrer Entstehung verortet.
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