Schloßbergmuseum

Echo des Krieges

03.05.2015 – 09.08.2015

Opening hours

Tue – Sun, public holidays, 11 am – 6 pm
closed 24., 25. & 31.12.

Address and Contact Information

Schloßberg 12, 09113 Chemnitz
T +49 (0)371 488 4520, F +49 (0)371 488 4599
schlossbergmuseum@stadt-chemnitz.de

Kunst zwischen Verstörung und Protest

Anlässlich des Gedenkens an die Zerstörung der Stadt Chemnitz im Februar/März 1945 und an das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 70 Jahren werden in Zusammenarbeit mit dem Erfurter Bilderhaus Krämerbrücke Gemälde, Grafiken und Plastiken der gegenständlichen deutschen Kunst gezeigt, welche die Auseinandersetzung der Künstler mit dem Thema Krieg widerspiegeln.

Ein Höchstmaß an politischer Willkür und unendlicher Grausamkeit war mit den beiden Weltkriegen im 20. Jahrhundert verbunden. Dem Massensterben auf den Schlachtfeldern des Ersten Weltkrieges folgte die Tötungsmaschinerie des Hitlerfaschismus‘. Wo dieser Krieg seinem Tod und Zerstörung bringenden Wesen am nächsten kam, blieb nichts Menschliches. Bei jenen, die ihn überlebten, ließ er Narben an Leib und Seele zurück.

Bildende Kunst vermag zwar nicht das Grauen, welches der Krieg mit sich bringt, in allen sinnlich erfassbaren Varianten zu reproduzieren, doch können Künstler wie Seismografen Erschütterungen wahrnehmen und diese auf visueller Ebene darstellen. Sie sind dazu imstande, ihre Vorahnungen, ihren Bruch mit vorherrschenden Ideologien, die ethischen Missstände sowie das körperlich und seelisch erfahrene Leid in ihren Werken wiederzugeben. Innerhalb der deutschen Kunst entfaltete sich eine dramatisch eindrucksvolle Bildwelt, welche die Folgen von Krieg in der sinnlichen Präsenz des Menschenbildes, in poetischen Reaktionen oder symbolischen Formen reflektiert. Die Bildfindungen reichen von privater Innenschau bis zu Visionen der Konfrontation des Menschen mit seiner Geschichte und Gegenwart.

Die in der Ausstellung gezeigten Kunstwerke verbindet, neben formaler und weltanschaulicher Nähe, ihre enorme Ausdruckskraft. Aus den verschiedenen Lebenshaltungen und stilistischen Entscheidungen der Künstler resultierte eine besondere ästhetische Qualität. Die gewählten Sujets zeigen die Künstler als Mahner und geistige Rufer in Zeiten drohender Kriegsgefahr.


Mit Werken von

Theo Balden (1904–1995)
Fritz Cremer (1906–1993)
Herbert Kitzel (1928–1978)
Gerhard Kurt Müller (* 1926)
Erik Neukirchner (* 1972)
Otto Pankok (1893–1966)
Wolfgang Peuker (1945–2001)
Uwe Pfeifer (*1947)
Heinz Plank (* 1945)
Horst Sakulowski (* 1943)
Theodor Rosenhauer (1901–1996)
Baldwin Zettl (*1943) u. a.

The houses of the Kunstsammlungen Chemnitz

Schloßbergmuseum, Ostgiebel, Foto: Kunstsammlungen Chemnitz/Schloßbergmuseum

Schloßbergmuseum

The Museum of History of the City of Chemnitz is housed in one of the most beautiful and best-preserved monastery sites in Saxony. Around 1135, Emperor Lothar ordered to build a Benedictine monastery on a ridge above the Chemnitz River, which would exist until the age of Reformation.

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  • Opening hours

    Tue – Sun, public holidays, 11 am – 6 pm
    closed 24., 25. & 31.12.

  • Admission

    General admission 8 Euros, reduced admission 5 Euros.

    For children and adolescents through age 17, as well as for students of the Technical University Chemnitz, holders of a Chemnitzpass, and chaperones to severely handicapped persons, admission is always free.
    For further information regarding individual and group admission fees and combination tickets valid for more than one of the museums within the Kunstsammlungen Chemnitz, please see the schedule of fees (Entgeltordnung).

    Tickets
  • Museum Shop

    Publications, postcards, posters, and other merchandise are available at the ticket counter.
    Orders may be e-mailed to service.kunstsammlungen@stadt-chemnitz.de or faxed to +49 (0)371 488 4498. Kindly use our order form (Bestellformular).

  • Address and Contact Information

    Schloßberg 12, 09113 Chemnitz
    T +49 (0)371 488 4520, F +49 (0)371 488 4599
    schlossbergmuseum@stadt-chemnitz.de

  • Barriere·Freiheit

    Rollstuhl·Nutzer können die Dauer·Ausstellung besuchen.

    Blinden·Hunde und Therapie·Hunde dürfen mit ins Museum.

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