8. März 2020, 16:00 Uhr | Museum Gunzenhauser

Öffentliche Führung: Sammlung Dr. Alfred Gunzenhauser

Otto Dix (1891–1969), Rothaarige Frau (Damenporträt), 1931, Mischtechnik auf Leinwand auf Tischlerplatte, 60,8 x 36,6 cm, Kunstsammlungen Chemnitz – Museum Gunzenhauser, Eigentum der Stiftung Gunzenhauser, Chemnitz, Foto: Kunstsammlungen Chemnitz/PUNCTUM/Bertram Kober © VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Das Museum Gunzenhauser beherbergt die Sammlung des Münchner Galeristen Dr. Alfred Gunzenhauser mit mehr als 3.000 Werken von 270 Künstler:innen mit Fokus auf die Kunst der Jahrhundertwende um 1900, den Expressionismus, die Neue Sachlichkeit sowie die Abstraktion im 20. Jahrhundert.

Mit 380 Werken von Otto Dix verfügt das Museum Gunzenhauser über eines der weltweit größten Konvolute des Malers. Ebenso bewahrt das Museum eine der größten Sammlungen des Expressionisten Alexej von Jawlensky. Große Konvolute bilden weiterhin Werke von Willi Baumeister, Gabriele Münter, Conrad Felixmüller, Serge Poliakoff, Uwe Lausen und Johannes Grützke.

Hauptwerke der Sammlung werden in wechselnden Dauerausstellungen gezeigt. Im dritten Obergeschoss präsentiert die Ausstellung hochkarätige Werke Vom Im- über den Expressionismus bis zum Bauhaus mit Arbeiten von Paula Modersohn-Becker, Alexej von Jawlensky, Gabriele Münter, Ernst Ludwig Kirchner und anderen. Das zweiten Obergeschoss ist der gegenwartsnahen und gegenstandsbetonten Kunst in der Weimarer Republik gewidmet mit ihrem Hauptprotagonisten Otto Dix. Künstler aus der Sammlung, deren Werke auf der documenta II 1959 zusehen waren, werden in der Ausstellung »Die Kunst ist abstrakt geworden« im ersten Obergeschoss präsentiert mit Werken unteren anderem von Gerhard Altenbourg, Willi Baumeister, Rolf Cavael und Serge Poliakoff.

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